Archiv für die Kategorie ‘Umweltschutz’

Energiesparen mit der richtigen Beleuchtung

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Die Beleuchtung von Wohnräumen, Außenbeleuchtungen und Kraftfahrzeugen hat sich in den letzten Jahren einem Wandel unterzogen. Neue Beleuchtungssysteme und neue Leuchtmittel haben bei gleichzeitiger Verminderung des Stromverbrauches zu verbesserter Lichtausbeute geführt. Bei Kraftfahrzeugen werden die bisherigen Halogenscheinwerfer zunehmend durch Xenonlicht und neuerdings durch LED ersetzt. Dabei werden die LED nicht nur als Tagfahrlicht oder Begrenzungsleuchten eingesetzt, sondern finden ihre Anwendung neuerdings auch als Hauptscheinwerfer der Fahrzeuge. Für stationäre Beleuchtungen wurden kürzlich die herkömmlichen Glühlampen innerhalb der europäischen Union verboten. Ihre Energie- und Ökobilanz ist so verheerend schlecht, dass die Energiewende und die zu erreichende CO2- Einsparung mit der weiteren Verwendung nicht vereinbar sind.

Leuchtmittel haben sich verändert

Als Alternative zu den Glühlampen sind seit vielen Jahren Leuchtstofflampen bekannt. Ihre Röhren enthalten ein Edelgas, das nach Zündung über eine hohe Spannung ionisiert wird und über eine aufgedampfte Streuschicht an der Glasröhre des Lampenkörpers ein gleichmäßiges Licht abgibt. Diese Lampen verbrauchen wenig Strom bei guter Lichtausbeute. Die heutigen Energiesparlampen verfolgen letztlich alle dieses Prinzip. Geändert haben sich jedoch die Bauformen, die verwendeten Leuchtschichten und die eingesetzten Edelgase. Das zur Erzeugung der Zündspannung erforderliche Vorschaltgerät ist auf Basis elektronischer Bauteile konstruiert und fest in die Lampen integriert. Damit haben sich in den letzten Jahren viele Leuchtkörper bauen lassen, die in die gängigen Lampenfassungen eingeschraubt werden können. Sie verbrauchen nur 20 bis 30% des für eine vergleichbare Glühlampe erforderlichen Stromes, geben aber gleich viel Licht ab. Der Nachteil einiger Lampen besteht in ihrer Anlaufzeit von einigen Sekunden bis zur Erreichung der vollen Helligkeit. Den großen Nachteil von Glühlampen und Halogenbeleuchtungen besitzen sie nicht mehr, sie entwickeln nur noch wenig unerwünschte Hitze. Energiesparlampen sind auch in kleinen Bauformen erhältlich. So können sie ohne Umbau oder Erneuerung der Leuchten in die vorhandenen Geräte eingesetzt werden. Besonders geeignet sind sie für Dauerbeleuchtungen in Außenbereichen. Aussenleuchten.com bietet Wegeleuchten und Hausnummernbeleuchtungen aus Edelstahl und weiteren Gehäusen an.

LED haben die größte Zukunft

Die Licht emittierenden Dioden (LED) sind im Moment die innovativsten Leuchtkörper. Diese Halbleiterbausteine senden Licht aus, wenn sie von Strom durchflossen werden. Der Effekt tritt bereits bei sehr geringen Strömen auf und ist aus der Unterhaltungselektronik oder Kfz-Technik lange bekannt. Mittlerweile sind sie auch für größere Beleuchtungsaufgaben geeignet und können ganze Räume oder Flächen ausleuchten. Sie weisen sehr kleine Bauformen auf, wodurch sich für das Design von Leuchten völlig neue Möglichkeiten der Gehäuseformen ergeben. Schöne Beispiele sind auf Aussenleuchten.com zu besichtigen. LED sind wegen ihrer geringen Wärmeentwicklung zum Einbau in Möbeln und Kunststoffen bestens geeignet. Die Lichtfarbe von LED gab Kritikern bisher Anlass zur Bemängelung kalter Färbungen. Die neueren Entwicklungen lassen LED in angenehmen warmen Lichttönen leuchten. Einzelne Modelle sind elektronisch zu dimmen und sogar in ihrer Leuchtfarbe zu verändern.

Berechnungsbeispiel zu Einsparungseffekten

Der Betrieb einer 100 Watt Glühlampe verbraucht in 1000 Stunden Betriebszeit 100 Kilowattstunden Strom. Bei einem Strompreis von 0,25 Euro pro Kilowattstunde sind das 25 Euro. Eine Energiesparlampe benötigt für die gleiche Aufgabe nur 20 bis 30 % dieser Kosten, also etwa 5 bis 6 Euro. Mit Abstand der Sieger dieses Vergleiches wäre eine mit LED bestückte Lampe. Sie käme mit 0,50 bis 1,00 Euro Stromkosten aus. Speziell bei Dauerbeleuchtungen wie Hausnummern oder Wegen bieten sich Energie sparende Leuchtmittel wie Energiesparlampen oder LED an. Sie amortisieren ihre höheren Anschaffungsosten in kurzer Zeit und entlasten die Umwelt von schädlichem Klimagasen wie CO2.

Wärmepumpen verringern Umweltverschmutzung

Montag, 17. Oktober 2011

Begriffsbestimmung Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist eine technische, maschinengestützte Vorrichtung, welche für die Gewinnung von Wärmeenergie konzipiert ist. Diese Entwicklung basiert auf einem speziellen physikalischen Prinzip, nach dem ein geringes Temperaturniveau durch eine Verdichtung in eine höherer Kapazität befördert wird, die wiederum ausreicht, um Innenräume ausreichend zu beheizen.
Um Wärmenergie einer geringen Temperaturintensität zu erhalten, werden Wärmepumpen im Zusammenhang mit der Nutzung erneuerbarer Energien wie Wasser, Luft und der Wärme der Erdschichten eingesetzt. Die Bezeichnung Wärmepumpe wird aus dem Grund gewählt, weil die unterschiedlichen Temperaturniveaus durch eine Pumpe angehoben werden. Technisch wird dies durch einen Kompressor realisiert, der durch elektrischen Strom betrieben werden muss.
Primärenergetisch gesehen erweisen sich die Wärmepumpen aufgrund ihrer umweltschonenden Energiegewinnung als zukunftsweisende und umweltgerechte Alternative zu allen herkömmlichen Heizvarianten.

Wärmepumpen und Schadstoffe

Grundsätzlich werden beim Einsatz von Wärmepumpen keine Schadstoffe in die Umwelt abgegeben, da Wärmepumpen nicht auf der Basis fossiler Brennmaterialien arbeiten. Außerdem kommt es bei den Wärmepumpen zu keinem Verbrennungsvorgang, bei dem Verbrennungsrückstände entstehen könnten und eine Emission von Schadstoffen in die Luft auftritt. Weder Ruß noch giftige Abgase werden während des Betriebes der Wärmepumpe freigesetzt. Dies trägt dazu bei, dass diese Heizvorrichtungen zu den umweltschonenden und ökologisch wertvollen Technologien gehören. Auch bei Wärmepumpen, die mit einem sogenannten Antriebsstrom wie elektrischer Energie betrieben werden treten keinerlei Emissionen auf.
Nicht nur eine schadstofffreie, sondern gleichsam eine geruchsfreie, angenehme und gesunde Raumluft stellen die Wärmepumpen zur Verfügung. Sogenannte Kombiwärmepumpen können sogar neben den Versorgung mit Wärme einen Raum kühlen.
Beim Betrieb der Wärmepumpen werden sogenannte klimaschädliche Kältemittel vermieden, sodass auch in dieser Hinsicht keine Belastung der Umwelt auftritt. Die verwendeten Substanzen sind gut recycelbar und belasten das natürliche System nicht. Außerdem kann der Einsatz von fossilen Brennstoffen, welche die Umwelt belasten und das gesunde Klima schädigen durch die alternativen erneuerbaren Energieträger drastisch verringert werden. Dies kommt wiederum der Umwelt zugute. Im Rahmen der fachlichen Darstellungen kommt eine als Jahresarbeitszahl bezeichnete Kenngröße ins Spiel. Diese beträgt bei Wärmpumpen 3,0 und bedeutet, dass die Wärmepumpen sich im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmegewinnungen wesentlich effizienter und umweltschonender sind.

Wärmepumpen und die Emissionen schädlicher Gase

Wärmepumpen können in Auswertung verschiedener Forschungsstudien enorm dazu beitragen, dass die Abgabe von Kohlendioxid in die Atmosphäre ganz wesentlich verringert werden kann. Darüber hinaus zeichnen sich sowohl die Luft-Wasser Wärmepumpen und die Erdwärmepumpen dadurch aus, dass eine Abgabe von Methangas und Schwefeldioxid sowie Stickoxiden bei den Wärmepumpen auch in Wohnräumen weitgehend auszuschließen ist. Dies trägt in extremem Maße dazu bei, dass der Treibhauseffekt niedriger wird. Durch einen extrem verringerten Ausstoß an SO2 bei Wärmepumpen kann eine Versäuerung von Gewässern und Bodenarealen vermieden werden, was sich positiv auf die Umwelt und darin bestehenden Biotope sowie auf das Grundwasser auswirkt. Grundsätzlich liegt die Emission von SO2 bei Wärmepumpen entschieden unter der Schwefeldioxidabgabe gasbefeuerter Heizanlagen. Dies gilt ebenfalls für den Ausstoß von CO2. Vor allen Dingen solche die Wärmpumpen, die auf der Energiequelle Wasser in Kombination mit einem Fußbodenheizsystem genutzt werden, zeigen einen durchaus ökologisch vertretbaren Ausstoß an SO2 und CO2.
Nicht nur Gase, sondern gleichsam Allergie auslösende Substanzen werden durch die Wärmeprinzipien der Wärmepumpen massiv verringert. Dies gilt insbesondere für Hausstaub, was sich für viele Allergiker als hervorragende Alternative erweist.

Kontrollierte Lüftung von Wohnräumen

Nicht nur für die Umwelt, sondern gleichsam für die Innenräume selbst dienen die kontrollierten Wohnraumlüftungen, die auf der Grundlage von Wärmetauschern und Wärmepumpen funktionieren, tragen zu einer umweltschonenden Klimatisierung bei. Der ökologische Aspekt liegt in diesem Bezug darin, dass keine zusätzlichen elektrisch betriebenen Kühlsysteme in die Gebäude eingebaut werden müssen. Durch elektrischen Strom, der aus fossilen Energieträgern erzeugt wird, kommt es wiederum zur Belastung der Umwelt. Diese Tatsache ist bei Wärmepumpen indiskutabel und nichtig. Darüber hinaus benötigt die Wärmepumpe für deren Funktionstüchtigkeit nur sehr wenig elektrischen Strom, der auch aus umweltschonendem Ökostrom bezogen werden kann.

Umweltfreundlicher T-Shirt Druck

Donnerstag, 11. Februar 2010

Umweltschutz in der Bekleidungsindustrie ist leider noch lange nicht Gang und Gäbe. Vor allem naturbelassene Kleidung wie zum Beispiel T-Shirts, die als sogenannte Fair Trade Kleidung hergestellt wird hat sich noch nicht durchgesetzt. Bio-Kleidung hat beim Konsumenten noch immer einen langweiligen Beigeschmack.

Doch ist es möglich den Spagat zwischen Nachhaltigkeit und Modebewusstsein zu schlagen. Schrille Farben, lustige Motive und trendige Schnitte sind mit ökologischen Textilien durchaus vereinbar. Vereinzelte Anbieter auf dem Markt beweisen dies eindrucksvoll und wollen so neue Kunden gewinnen. Vor allem der wachsende Bereich T Shirt Druck im Internet kann eine tragende Rolle bei dieser Entwicklung einnehmen. Konsumenten, die sich T-Shirts bedrucken lassen, möchten sich ausdrücken und ihre Botschaft nach außen tragen. Für jeden Geschmack ist in der Regel das passende Shirtmotiv und auch Produkt verfügbar.

Sollten die Online T-Shirt Drucker ihre Produktpalette durch biologische Baumwoll-Shirts erweitern, könnte der Gedanke in die Szene getragen werden. Modebewusste Individualisten würden so eine führende Rolle einnehmen und den Gedanken der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes in die Szene transportieren.

Ein weiterer Aspekt in diesem Bereich ist der Versand. Der T Shirt Druck erfolgt zu einem großen Teil online und am heimischen Bildschirm. Die fertigen und bedruckten Produkte werden dann verpackt und verschickt. Auch hier kann ein wichtiger Beitrag für die Umwelt geleistet werden, in dem biologisch abbaubare Verpackung genutzt wird. Eine effektive Wiederverwertung wird so möglich und gleichzeitig eine Botschaft an die Konsumenten gesendet.

Auch die Stromversorgung der Druckmaschinen kann durch Ökostrom erfolgen, wenn das Unternehmen den Umweltschutzgedanken verfolgt. Inwieweit die Produktionskosten einer Textildruckerei beeinflusst werden steht natürlich auf einem anderen Papier. Hierbei ist die Politik gefragt, die die richtigen Anreize setzen muss, um ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften zu fördern. Fest steht, dass der Online T Shirt Druck eine Chance hat eine umweltfreundliche Botschaft an die Konsumenten zu senden. Mode und Style müssen dadurch nicht leiden.